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Der Meta-Tag „description“

Im Gegensatz zum Meta-Tag „keywords“ erfüllt der Meta-Tag „description“ auch heute noch ein sinnvolle Rolle im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung. Leider spielt auch dieser Meta-Tag keine Rolle bei der Berechnung der Positionen, dennoch wird seine Wirkung verkannt wenn es um die Klickaktivierung und damit um die Klickrate geht. Denn nicht nur gute Positionen in der Suchmaschine sorgen für Traffic, der Sucher sollte auch anhand des Suchergebnisses zum Klick verführt werden. Dies sorgt für eine optimalen Ausnutzung der erarbeiteten Positionen und für maximalen Gewinn aus Ihren Optimierungsbemühungen. Aber genug mit Rechtfertigungen über Sinnhaftigkeit…

Wie sind das Suchergebnis und der Meta-Tag „description“ miteinander verknüpft?

Der Meta-Tag gibt zunächst der Suchmaschine eine Zusammenfassung über den Inhalt der Einzelseite. Diese Beschreibung sollte im Gegensatz zum Titel einen kurzen Abschnitt mit ein paar Sätzen enthalten. Google ermittelt nun anhand der Qualität dieser Beschreibung gemessen am lesbaren Inhalt der Seite, ob diese als Snippet im Suchergebnis angezeigt wird oder ob ein automatisch zusammengesetztes Snippet besser zur Suchanfrage passt. Je besser also die Beschreibung zum Inhalt passt und diesen präzise und zusammenfassend darstellt, desto öfter wird das Snippet aus dem Meta-Tag „description“ gebildet.

Wie umgehen mit dem Meta-Tag-„description“ ?

Eine klare und individuelle Gestaltung der Meta-Tags „description“ ist also anzustreben. Dies mag bei kleineren Webseite sicherlich noch per Hand zu erledigen sein, stellt Shopbetreiber allerdings vor technische Probleme. Unmengen von Beschreibungen für Einzelproduktseiten müssen automatisch gebildet werden und dennoch sinnvoll, beschreibend und nicht redundant zum Seitentitel erzeugt werden.

Verlage und stark redaktionell betriebene Webseiten haben hier die Herausforderung der Schulung und konsequenten Ausführung durch die verantwortlichen Redakteure. Können diese Herausforderungen nicht zufrieden stellend gelöst werden ist eine rudimentäre Bearbeitung der wichtigsten Seiten und Bereiche eine gewinnbringende Schnellmaßnahme.

AdWords Aktuell – Ausgabe 2

Das erste Update der AdWords Aktuell Reihe liegt vor, auch hier durfte ich bei der Erstellung als Co-Autor tatkräftig unterstützen. In diesem Heft der AdWords Schulungsreihe aus dem MEV Verlag Augsburg haben wir folgende vier AdWords-Themen näher beleuchtet:

1.) Online-Geschäft optimal ausgenutzt mit dem Wissen,

  • … welche Trends beworben werden sollten
  • … welche Kaufphasen existieren
  • … wie man Kunden in den Kaufphasen gezielt ansprechen kann
  • … welche Elemente in den Anzeigentexten gut funktionieren
  • … welche Gebotsstrategie sinnvoll ist

AdWords-Aktuell-02-Cover

2.) Das Thema “Gebotsstrategie” ist ausführlich behandelt und einige grundlegende Startegien vorgestellt.

3.) Wichtige Ansatzpunkte zur Optimierung von AdWords-Konten.

4.) AdWords Berichte, deren Einrichtung, Einstellungen und sinnvolle Auswertungsmöglichkeiten werden im vierten teil genauer erklärt.

Bei interesse kann über die Webseite des Herausgebers und Autors ein zusätzlicher Service in Anspruch genommen werden!

Klickbetrug (Click-fraud) in der Suchwortvermarktung

Leider ist die Erkennung von Klickbetrug eben keine leichte Herausforderung,  dennoch gibt es einige grundlegende Indizien, an denen auch ein normaler AdWords-Kunde Unstimmigkeiten erkennen kann. Erhärtet sich der Verdacht im weiteren Verlauf, sollte Google hierüber in Kenntnis gesetzt werden. Auf Anfrage prüft Google die Sachverhalte und gibt hierzu eine Rückmeldung.

Durch eine ständige Kontrolle der Leistungsdaten Ihrer Kampagnen entwickeln Sie schnell ein Gefühl für die natürlichen Schwankungen. Plötzliche übermäßige Veränderungen von Klicks und Konversionen können Anzeichen für einen Klickbetrug sein.

Google AdWords Suchnetzwerk

Bei Unregelmäßigkeiten innerhalb des Suchnetzwerkes sollten Sie zunächst identifizieren, bei welchen Keywords es die größten Veränderungen gegeben hat. Bei Keywords mit hohen Abweichungen der Klickraten nach oben und hohen Abweichungen der Konversionsrate nach unten, sollten immer die Alarmglocken läuten.

Schließen Sie aus, dass diese Veränderungen durch Ereignisse zu erklären sind, die in natürlicher Weise das Suchverhalten geändert haben könnten. Zum Beispiel kann die zufällige Nennung eines bestimmten Produktes zu einem Weltereignis einen wahren Sturm auf dieses Keyword auslösen, ohne dass eine Kaufabsicht vordergründig ist. Können Sie alle äußeren Umstände ausschließen, müssen Sie nun zumindest einen Klickbetrug durch einen Konkurrenten vermuten.

Google AdWords Content-Netzwerk

Bei Unregelmäßigkeiten im Content-Werbenetzwerk identifizieren Sie zunächst die Webseiten mit den größten Abweichungen. Auch hier sind hohe Klickraten bei niedrigen Konversionen genauer zu betrachten.

Schauen Sie sich die Webseite an und vergleichen Sie die Qualität anhand anderer Webseiten, auf denen ebenfalls Ihre Anzeigen erscheinen. Passt die Zielgruppe der Webseite zu Ihren Anzeigen? Wenn Sie das nicht eindeutig bejahen können, reicht dies aus, um die Webseite von der Anzeigenschaltung auszuschließen. Dies sollte schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen getan werden und ist ein effektives Mittel gegen den Missbrauch. Denn bleiben die Konversionen aus und nicht mal die Zielgruppe und Werbeumgebung eigen sich für eine Markenbildung, sollte umgehend auf diesen Partner verzichtet werden.

Eine verlässlichere Prüfung kann durch die gegebenen Mittel im AdWords-Konto nicht durchgeführt werden. Hier knüpfen professionelle Dritthersteller an und bieten Software-Anwendungen und -Dienste, die eine detailliertere Prüfung und Identifizierung von Klickbetrügern erlauben. Wie jedoch bereits jedoch die Erfahrung mit Computer-Viren und Anti-Virus-Software gezeigt hat, ist ein wirklich Vollumfänglicher Schutz nicht zu garantieren. Hinzu kommt eine kritische Betrachtung der Preise für eine funktionable Drittsoftware. Oft übersteigen die Linzenzkosten das monatliche Werbebudget eines Kleinunternehmens, so dass ein Einsatz unrentabel ist.