Linkpopularität – Mit Linkaufbau auf die erste Seite der Suchmaschinen

 

Linkaufbau
Linkaufbau

Mit der Webseite auf die erste Seite der Suchergebnisse zu gelangen stellt sich bei vielen umkämpften Keywords als fast unüberwindbare Hürde dar, wenn der Erfolg ausschließlich in einer Optimierung der Programmierung und Inhalte einer Webseite gesucht werden. Alleine die „Manipulation“ der eigenen Webseite kann nicht genügend Vorteile schaffen um sich gegen eine große Zahl von mit konkurrierenden Webseiten durchzusetzen. Vielmehr ist die Mithilfe anderer Webseitenbetreiber nötig, um die eigene Relevanz zu einem Keyword in den Augen der Suchmaschinen zu steigern.

 

Linkpopularität, Backlinks, eingehende Links etc.

Die nützlichste Unterstützung, die man hier erhalten kann, sind freiwillig gesetzte Links von anderen Webseiten, die thematisch gut zu meiner Webseite passen. In diesem Zusammenhang fallen oft die Begriffe Linkpopularität, Domainpopularität, eingehende Links und Backlinks. Jedoch werden die Begrifflichkeiten oft widersprüchlich verwendet, ich möchte die Gelegenheit ergreifen und zunächst ein wenig Licht in das Dunkel der Begriffsvielfalt zu bringen.

eingehende Links: Dies sind Links auf anderen Webseiten, die auf eine bestimmte Webseite zeigen.

Linkpopularität: Beschreibt die Qualität und Anzahl der eingehenden Links zu einer Webseite. Oft wird in diesem Zusammenhang auch nur die Wertigkeit eines einzelnen Links gemeint.

Domainpopularität: Beschreibt die Qualität und Anzahl der Domains, die auf eine Webseite verlinken. Dabei spielt die Anzahl der Links von einer einzigen Domain keine Rolle. Hierbei ist es wichtig, möglichst von möglichst vielen Links mindestens einen eingehenden Link zu erhalten.

Backlinks: Ursprünglich bezeichnet dieser Begriff einen Link, den ich von einer anderen Webseite erhalte als Reaktion auf eine Verlinkung meinerseits. So entstand der Begriff aus der reziproken Verlinkung von Webseiten, wie sie früher üblich war („Gibst du mir einen Link, bekommst du auch einen von mir!“). Im Zuge der steigenden Popularität der Suchmaschinenoptimierung und der Notwendigkeit zum Verzicht auf reziproke Verlinkung wird der Begriff heute oft im Sinne der eingehenden Links verwendet.

Reziproke Verlinkung: Beschreibt die gegenseitige direkte Verlinkung zweier Webseiten. Die Webseite A verlinkt auf Webseite B und umgekehrt.  

Deeplinks: Links, die direkt auf eine Einzelseite der Webseite verweisen. Meist zu einem bestimmten Artikel oder Produkt mit einer spezifischen URL.

Die Suchmaschine und der Linkalgorithmus

Im Grunde gilt seit der Gründung Googles der Grundsatz, dass eine Webseite um so besser gelistet wird, je mehr eingehende Links sie besitzt. Da dieses Prinzip in seiner Einfachheit jedoch durch die SEO-Bewegung immer wieder ausgetrickst wurde und noch wird, wird das Prinzip zur Berechnung der Positionen durch eingehenden Links ständig verfeinert. In einem ersten Schritt begann Google damit, nicht nur die Zahl der Links zu beachten sondern auch die Zahl der Domains, von denen die Links stammten. So verhalf eine massive Verlinkung von einer einzigen Domain nicht mehr zum gewünschten Ergebnis, es mussten schone mehrere Webseiten bemüht werden. Fast im selben Zuge ging es der reziproken Verlinkung an den Kragen, eine Abwertung der dieser Links traf jeden, der zu sehr 1:1 getauscht hatte.

Die aktuelle Entwicklung hin zur themenrelevanten Verlinkung der immer besser werdenden Erkennung von kommerziell gesetzten Links macht es den Suchmaschinenoptimierern immer schwerer, wahre Wunder im Ranking der Suchmaschine Google zu verrichten. Spektakuläre Erfolge sind zudem immer seltener langfristig zu erzielen, auch wenn der Algorithmus die Tricks nicht erkennt, bei stark umkämpften Keywords wacht die Konkurrenz und es droht ein Hinweis mithilfe des Spamreports an Google und somit die Aufmerksamkeit des Betreibers.

Zusammenfassend kann aus heutiger Sicht gesagt werden: Ja, es gibt noch den ein oder anderen Trick, die rasante Weiterentwicklung der Webtechnik offenbart ja immer wieder das ein oder andere Schlupfloch, dem Linkalgorithmus ein Schnippchen zu schlagen. Aber bei kommerziellen Projekten und Unternehmenswebseiten zählt immer mehr eine nachhaltige Ausrichtung, weswegen letztendlich nur der Ausweg bleibt sich um eine möglichst nutzbringende und sinnvolle Verlinkung aus der Sicht eines normalen Internetnutzers zu bemühen. Und dies bedeuten eine Menge Arbeit und Engagement anstatt die Investition in eine zweifelhafte Technologie oder Partnerschaft.

Strategie für den Linkaufbau

Überlegen Sie erstens, welchen Nutzen Ihre Webseite anderen bieten kann und schaffen Sie entsprechende Inhalte. Um von anderen Webseiten verlinkt zu werden, müssen Sie einen Mehrnutzen für dessen Besucher bieten können. Nicht zuletzt wird im Internet noch lange die Weisheit: „Content ist King“ zählen, guter einzigartiger Inhalt wird begehrt bleiben. Ist diese Voraussetzung geschaffen, kann mit der Suche nach geeigneten Webseiten begonnen werden, deren Angebot Sie mit Ihrer Webseite bereichern könnten. nun gilt es, die Webseitenbetreiber zu kontaktieren, diesen die Vorteile Ihrer Webseite für dessen Besucher zu schildern und einen Link zu Ihrer Webseite zu erbitten. Verschiedene Faktoren gibt es dabei zu beachten:

  • Zahlen Sie nicht für einen Link. Eine Webseite, die Geld für einen Link fordert ist ein schlechter Kandidat für einen langfristig hochwertigen Link. Meist das Geld nicht wert.
  • Suchen Sie nur thematisch passende Webseiten aus
  • Bemühen Sie sich möglichst um Deeplinks. Auch wenn Sie nicht von der Startseite verlinkt werden, ein Link von einem thematisch passenden Artikel aus einem Block auf Ihre Produkteinzelseite ist Gold wert.
  • Vergessen Sie den PageRank (PR) 😉
  • Vergessen Sie Links aus Webverzeichnissen
  • Überlegen Sie, wer von Ihren Dienstleistern, Kunden und Bekannten noch auf Sie verlinken könnte

Das Ergebnis ist meist zunächst eine Menge Arbeit aber dann ein deutlicher und vor allem langfristiger Anstieg in den Positionen der Suchmaschinen. Der Linkaufbau sollte stetig betrieben werden, wie die ganz normalen Bewerbung eines Geschäftes und die Pflege eines persönlichen Netzwerkes.

Die Gestaltung der Links

Nun ist ein Link nicht gleich ein Link aus der Sicht der Suchmaschinen. Wir haben bereits bemerkt, dass die Qualität eines Links etwas mit der Themenrelevanz der verlinkenden Seite zusammenhängt. Aber auch die Gestaltung und Positionierung des links auf der Seite spielt eine Rolle. Nach wie vor können Suchmaschinen keine Bilder interpretieren. So ist es eher nachteilig, wenn der Link nur aus einer verlinkten Grafik Besteht. Der menschliche Benutzer kann dies zwar entschlüsseln, eine Suchmaschine erlangt diese Information aber nicht und kann diese Information nicht zur Bewertung des Links heranziehen. So ist es einleuchtend, das ein sowohl für die Suchmaschine wie auch für den Benutzer lesbarer Text das Optimum darstellt. Folglich ist es sollte man versuchen, auf die Gestaltung der eingehenden Links Einfluss zu nehmen. Hier biete sich an, fertige Codeschnipsel zu bieten, die an die Situation angepasste Linktexte enthalten. Eine gezielte Keywordverwendung unterstützt die Optimierungsmaßnahmen dann sehr gezielt. Jedoch achten Sie auf eine natürliche Variation der Gestaltung und Positionierung, massenhaft gleiche Links bieten keine Aussicht auf langfristigen Erfolg.

2 Gedanken zu „Linkpopularität – Mit Linkaufbau auf die erste Seite der Suchmaschinen“

  1. Also, ich würde nicht sagen, dass man Webverzeichnisse im Allgemeinen verurteilen sollte. Viele bieten die Möglichkeit, dofollow Links zu setzen an, und das ganze ohne Backlinkpflicht und kostenlos.

    Wass hat man denn für Nachteile, wenn so eine Seite auf einen verweist? Hab das neulich einfach mal ausprobiert mit einer Fakeseite und ob Google mich dafür bestraft, aber die Einträge auf Seiten wie http://www.dialolinks.de haben mich echt hochgerankt. Keine Strafe, nichts.

    Man sollte natürlich nicht sein komplettes SEO auf diese Webverzeichnisse ausrichten, aber einen Beitrag können sie schon leisten.

  2. Hallo Frau Ziegler,
    vielen Dank für den konstruktiven Kommentar, den Link ohne nofollow lasse ich gerne bestehen 😉

    Grundsätzlich haben Sie keine Nachteile durch die Nutzung von Webverzeichnissen. In meiner täglichen Arbeit hat sich jedoch heraus kristallisiert, dass bei größeren Projekten und Webseiten für Großkunden ein Linkaufbau unter Nutzung von Verzeichnissen keine signifikante Wirkung hat. Wichtigstes Kriterium bei der Auswahl der Webverzeichnisse ist eine Abfrage in Google, ob das Verzeichnis überhaupt zu relevanten Keywords gelistet wird. Und hier gibt es noch ein paar Vereinzelte, da macht eine Linkplatzierung durchaus Sinn, vor allem bei Nischenprojekten und kleineren Webseiten, die keine große natürliche Linkbildung aufgrund von einzigartigen und wertvollen Inhalten oder aufgrund der Stärke der Marke aufweisen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihre Projekte, denn ohne Fleiß keinen ersten Platz bei Google 😉

    LG
    Christian Weckopp

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